KOMMA  |  Kommunikation mit Angehörigen
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Baustein 1 Bestandsaufnahme Angehörigenarbeit
 

Im Baustein 1 „Bestandsaufnahme Angehörigenarbeit“ wird mit einer Bestandsaufnahme die aktuelle Praxis der Angehörigenarbeit in den teilnehmenden Hospiz- und Palliativeinrichtungen erhoben und reflektiert. Ziel ist dabei einerseits, eine Ausgangsbasis für das Projekt zu schaffen und andererseits die Rahmenbedingungen für die Implementierung einer Intervention bei den beteiligten Diensten herauszuarbeiten.

Für die Bestandsaufnahme wird eine Analyse der Pflege- und Begleitungsdokumentation mit Blick auf das Thema „Angehörige“ durchgeführt. Die Ergebnisse werden im Rahmen von Gruppendiskussionen mit den Leitungskräften und Mitarbeiter/innen der Einrichtungen aufgegriffen und kritisch reflektiert. 

 

 

Baustein 2 Übersetzung & Validierung CSNAT
 

Ziel des Bausteins 2 „Übersetzung und Validierung CSNAT“ war, das englischsprachige Assessmentinstrument CSNAT ins Deutsche zu übersetzen und anschließend zu validieren. Folgende Schritte wurden im ersten Projektjahr in enger Abstimmung mit den CSNAT-Autorinnen durchgeführt: 

 

>   In einem mehrschrittigen wissenschaftlichen Übersetzungsprozess (nach Wild et al, 2005) wurde CSNAT ins Deutsche übersetzt.

 

>   Im Rahmen einer sprachlichen und kulturellen Validierung wurde überprüft, ob die entstandene deutschsprachige Version verständlich ist und dem Original entspricht. Dazu wurde die Version 15 Angehörigen in fünf deutschsprachigen Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgelegt und zu ihrem Eindruck befragt.

 

>   Im Rahmen des ersten Feldeinsatzes, dessen Ziel die Überprüfung der Praktikabilität und Inhaltsvalidität des KOMMA-Bogens war, wurden Mitarbeiterinnen der beteiligten Hospiz- und Palliativeinrichtungen für die Anwendung des KOMMA geschult. Sie setzten das Instrument schließlich bei 24 Angehörigen in aktuellen Begleitungen ein. Sowohl die Angehörigen als auch die Mitarbeiterinnen wurden telefonisch interviewt und zu ihren Erfahrungen befragt. Eine Gruppendiskussion bildete den Abschluss.

Nun liegt der validierte Einschätzungsbogen KOMMA in deutscher Sprache vor. Für den Einsatz in der Praxis sind eine Schulung der Mitarbeiter/innen sowie eine Abklärung der benötigten Rahmenbedingungen erforderlich. Daher wird KOMMA vorerst nur im unmittelbaren Projektzusammenhang eingesetzt. 

   
Baustein 3 Modellierung der Intervention
 

Im Baustein 3 „Modellierung der Intervention“ wird die konkrete Vorgehensweise in den beteiligten Diensten wissenschaftsbasiert und in enger Kooperation entwickelt. In der Folge werden Praxismaterialien, ein Schulungskonzept, organisationale Vorgaben usw. angefertigt. 

   
Baustein 4 Pilotstudie 
 

Im Rahmen eines Testlaufs wird die Vorgehensweise im Baustein 4 „Pilotstudie“ erprobt. Dazu werden die Mitarbeiter/innen für den Einsatz geschult und begleitet. 

   
Baustein 5 Evaluierung der Pilotphase
 

Baustein 5 „Evaluierung der Pilotphase“ hat das Ziel, die Vorgehensweise mittels verschiedener qualitativer und quantitativer Methoden zu evaluieren und ggf. zu adaptieren, um die weiteren Schritte für die Implementierung in den beteiligten Diensten abzuleiten. 

   
Baustein 6 Implementierung bei den beteiligten Diensten
 

Im Baustein 6 „Implementierung bei den beteiligten Diensten“ wird die adaptierte KOMMA Intervention bei den beteiligten Diensten unter wissenschaftlicher Begleitung implementiert.

   
Baustein 7 Analyse Unterstützungsbedarf von Angehörigen
 

Im Baustein 7„Analyse Unterstützungsbedarf von Angehörigen“ werden die bis dahin eingesetzten KOMMA Bögen im Hinblick auf Unterstützungsbedarfe von Angehörigen ausgewertet und die darauf basierende Angehörigenarbeit erhoben. Die Daten werden mit der Ausgangssituation (Baustein 1) und international verglichen. 

   
Baustein 8 Verbreitung der Ergebnisse und Nachhaltigkeit
 

Abschließend werden im Baustein 8 „Verbreitung der Ergebnisse und Nachhaltigkeit“ Empfehlungen und Materialien entwickelt, die national und international publiziert und präsentiert werden. Die Organisation und Durchführung einer Fachtagung zu Angehörigenarbeit in NRW bildet den Abschluss des Projekts. 

Fördergeber

Initiative „Pflege inklusiv”

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